
Rainer
Rosenberg:
"Diese
Lieder, man hat sie als Kind gehört, gespielt und gesungen;
später hat man sie dann möglicherweise vorgesungen;
man hat gelacht mit den „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“,
fragt sich noch immer, was für eine Pflanze eigentlich „Safran“ ist
(eine Blume übrigens, eine Krokusart, deren Blütenstempelfäden
für die Gewinnung des Gewürzes verwendet werden, das den
Kuchen „gel“ macht...)
und sehr wahrscheinlich litt man immer wieder an schrecklichen Versionen
auf den unterschiedlichsten Kinderliedplatten und CDs.
Aber
jetzt plötzlich spielt Klaus Trabitsch die altbekannten Lieder
so, dass man sie wieder und wieder hören kann, und schenkt einem
auch einige Stunden Psychoanalyse: Man geht zurück in die Kindheit,
kann in Gedanken mittanzen, sich freuen, und Leute, die es wirklich können,
singen für einen. Mit einer solchen „Kindheit“ ist es
schön erwachsen zu werden."